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Illegale Untervermietung auf Airbnb: Risiken und Strafen

2 Min. LesezeitVom StyQR-Team

Wer eine Wohnung zur Kurzzeitvermietung auf Airbnb anbietet, muss sich an Regeln halten, die dem Vermieter schon beim Anmelden auf der Plattform mitgeteilt werden. Leider missbrauchen immer mehr Menschen diese Regeln, ohne sich der unnötigen Risiken bewusst zu sein, die sie damit eingehen.

Was ist eine illegale Untervermietung auf Airbnb?

Zunächst ist wichtig zu verstehen, was mit illegaler Untervermietung auf Airbnb genau gemeint ist. Einfach gesagt liegt sie vor, wenn jemand eine Immobilie auf Airbnb vermietet, ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Eigentümers oder des ursprünglichen Vermieters zu haben. Das kann gegen die Bestimmungen des Mietvertrags oder sogar gegen örtliche Vorschriften zur Bauleitplanung und zur Kurzzeitvermietung verstoßen. Deshalb ist die kurzzeitige Vermietung einer Immobilie in der Regel nur Eigentümern erlaubt.

Die Risiken für Mieter

Kündigung des Mietvertrags

Wenn Sie ohne Erlaubnis untervermieten, riskieren Sie die Kündigung Ihres Mietvertrags. Vermieter können Ihnen wegen Verstoßes gegen die Mietbedingungen rechtmäßig kündigen und Sie zur Räumung auffordern.

Rechtliche Haftung

Kommt es zu Problemen mit den Untermietern oder zu Schäden an der Immobilie, haftet meist der ursprüngliche Mieter. Das kann erhebliche finanzielle Kosten und rechtliche Komplikationen nach sich ziehen.

Verlust der Kaution

Wenn Ihr Mietvertrag die Untervermietung untersagt, können Sie Ihre Kaution verlieren und zusätzlich mit Bußgeldern wegen Vertragsverletzung rechnen.

Die Risiken für Eigentümer

Versicherung und Haftung

Nicht genehmigte Untermieter sind in der Regel nicht über die Gebäudeversicherung abgedeckt. Bei Schäden oder einem Rechtsstreit kann der Eigentümer zur Verantwortung gezogen werden.

Bußgelder und Gerichtsverfahren

Ein Verstoß gegen örtliche Vorschriften zur Bauleitplanung oder zur Kurzzeitvermietung kann hohe Bußgelder und Gerichtsverfahren zur Folge haben, die oft teuer und zeitaufwendig sind. Die Bußgelder reichen je nach Schwere des Verstoßes und den örtlich geltenden Regelungen von einigen Hundert bis zu mehreren Tausend Euro. In der Regel spricht man von einem Bußgeld von 50.000 Euro pro beteiligter Person. Das betrifft also sowohl den Eigentümer als auch den ursprünglichen Mieter der Immobilie.

Konflikte mit der Nachbarschaft

Illegale Untervermietungen können die Ruhe der Nachbarn stören und damit zu Beschwerden und Streitigkeiten mit den örtlichen Behörden oder der Eigentümergemeinschaft führen. Kurz gesagt: Die illegale Untervermietung auf Airbnb birgt erhebliche Risiken für Mieter und Eigentümer. Wenn Sie sich jedoch an die Regeln halten, können Sie die Vorteile der Kurzzeitvermietung legal und verantwortungsvoll nutzen. Sie möchten mehr über die Airbnb-Regelungen erfahren? Lesen Sie gleich unseren Artikel Wie erstellt man eine Hausordnung für Airbnb?

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