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Neue Airbnb-Mehrwertsteuer

4 Min. LesezeitVom StyQR-Team

Seit dem 1. Januar 2025 hat sich eine kleine Steuerrevolution ganz unauffällig in Ihre Airbnb-Buchungen geschlichen: Die Mehrwertsteuer ist offiziell mit dabei. Ob Sie Gastgeber, Gast oder einfach nur neugierig sind: kein Grund zur Panik, wir erklären Ihnen alles mit einem Lächeln.

Was ist diese „neue“ Airbnb-Mehrwertsteuer?

Die Mehrwertsteuer (MwSt.) kennen Sie sicher. Sie schleicht sich in fast alle Ihre täglichen Einkäufe … und ab jetzt gilt sie auch für die Vermittlungsleistungen von Airbnb. Konkret heißt das: Airbnb berechnet in Frankreich nun 20 % Mehrwertsteuer auf seine Servicegebühren.

Der Gesamtpreis explodiert dadurch nicht, aber es kommt ein kleiner Mehrbetrag auf die Nutzer zu, insbesondere auf die Gastgeber.

Die Airbnb-App zeigt Servicegebühren mit inbegriffener Umsatzsteuer an.
Photo : rupixen sur Unsplash

Warum kommt diese Änderung jetzt?

Airbnb war, wie andere Plattformen der Sharing Economy, bisher von bestimmten steuerlichen Pflichten relativ verschont. Doch die europäische Gesetzgebung ist strenger geworden, und Frankreich hat nachgezogen. Das Ziel? Die steuerliche Behandlung der Plattformen harmonisieren und Wettbewerbsverzerrungen gegenüber der Tourismusbranche abbauen.

Ergebnis: Airbnb muss die Mehrwertsteuer auf seine Provisionen jetzt einziehen und abführen … genau wie jedes andere französische Unternehmen.

Was sich für Gastgeber ändert

Früher unterlagen die Servicegebühren, die Airbnb pro Buchung einbehält, nicht der Mehrwertsteuer. Heute tun sie es, und das kann für Gastgeber indirekte Zusatzkosten bedeuten.

Ein konkretes Beispiel:

  • Vorher: Sie haben Ihr Studio für 100 € vermietet, Airbnb behielt 3 € ein (3 % Gebühren), und Sie erhielten 97 €.
  • Jetzt: Airbnb berechnet3 € + 0,60 € MwSt.(20 %), also3,60 €. Sie erhalten 96,40 €.

Kein Grund zur Panik: Sie müssen dafür nichts unternehmen. Airbnb kümmert sich um alles. Aber gut zu wissen für Ihre Rentabilitätsrechnung!

Bei einer Buchung von 100 € passt die Rechnung in sechs Zeilen:

Bei einer Buchung von 100 €VorherSeit dem 1. Januar 2025
Von Ihnen festgelegter Übernachtungspreis100 €100 €
Airbnb-Servicegebühr (3 %)3 €3 €
Mehrwertsteuer auf diese Gebühr (20 %)0 €0,60 €
Von der Plattform einbehalten3 €3,60 €
Was bei Ihnen ankommt97 €96,40 €
Aufwand auf Ihrer SeiteKeinerKeiner, Airbnb erhebt und führt ab

Und für die Gäste?

Auch für Gäste ist die Sache nicht dramatisch. Die von den Mietern bezahlten Servicegebühren unterliegen ebenfalls der Mehrwertsteuer. Wenn die Rechnung also eine Spur höher ausfällt, liegt das nicht an Ihrem Gastgeber, sondern an Madame Mehrwertsteuer.

Klartext: Die Plattform zeigt Ihnen den Preis inklusive aller Steuern an, also keine unangenehmen Überraschungen … außer vielleicht in dem Moment, in dem Sie auf „Jetzt bezahlen“ klicken.

Welche Folgen hat das für den Markt der Kurzzeitvermietung?

Mit dieser steuerlichen Anpassung nähert sich Airbnb dem Modell der professionellen Anbieter im Beherbergungsgewerbe weiter an. Das könnte:

  • manche kleinen Gastgeber dazu bringen,ihre Rentabilität zu überdenken.
  • fürmehr steuerliche Transparenzsorgen.
  • und langfristig vielleichtdie Attraktivität von Airbnbin besonders umkämpften Regionenverringern.

Aber kein Grund zur Panik: Für die große Mehrheit der gelegentlichen Gastgeber bleibt es ein Verwaltungsdetail und keine kopernikanische Wende;

Das Wichtigste in Kürze

Seit Januar 2025 erhebt Airbnb 20 % Mehrwertsteuer auf seine Servicegebühren.

Das betrifft Gastgeber UND Gäste, aber ohne zusätzlichen Aufwand.

Die Beträge bleiben überschaubar, aber Sie sollten sie in Ihren Berechnungen berücksichtigen.

Airbnb übernimmt weiterhin das Einziehen und Abführen, ganz selbstständig.

Fazit (mit einem Lächeln)

Die Airbnb-Mehrwertsteuer ist eigentlich keine böse Überraschung, sondern nur die Steuerpolitik, die sich an unser digitales Zeitalter anpasst. Wie das Steuersprichwort sagt: „Zwei Dinge im Leben sind unvermeidlich: der Tod und die Steuern.“ Also nehmen wir es mit Humor … und mit einer guten Vermietungsstrategie.

Sie möchten noch etwas mehr über die Plattform AIRBNB erfahren? Lesen Sie gleich unseren Artikel über die Wohnsteuer und Airbnb-Vermietung: Sind Sie (endlich) befreit?

Häufige Fragen

Berechnet Airbnb seit 2025 tatsächlich Mehrwertsteuer? Ja. Seit dem 1. Januar 2025 erhebt Airbnb in Frankreich 20 % Mehrwertsteuer auf seine Servicegebühren. Betroffen ist die Provision der Plattform, nicht der Übernachtungspreis, den Sie festlegen.

Muss ich selbst etwas veranlassen? Nein. Airbnb erhebt und führt die Mehrwertsteuer auf die eigenen Servicegebühren selbst ab. Sie müssen dafür keine zusätzliche Erklärung abgeben. Rechnen Sie den Betrag aber in Ihre Rentabilität ein.

Was kostet mich das bei einer Buchung von 100 €? Bei 3 % Servicegebühr behielt Airbnb 3 € ein, Sie erhielten 97 €. Mit 20 % Mehrwertsteuer auf diese Gebühr sind es 3,60 € und Sie erhalten 96,40 €. Der Unterschied beträgt 0,60 € bei dieser Buchung.

Zahlen Gäste wegen dieser Mehrwertsteuer mehr? Auch die vom Gast gezahlten Servicegebühren unterliegen der Mehrwertsteuer. Die Rechnung kann daher etwas höher ausfallen als früher. Airbnb zeigt den Preis inklusive aller Steuern an, beim Bezahlen gibt es also keine Überraschung.

Warum kommt diese Änderung jetzt? Die europäische Gesetzgebung wurde verschärft, und Frankreich ist gefolgt. Ziel ist es, die steuerliche Behandlung der Plattformen anzugleichen und Wettbewerbsverzerrungen gegenüber Tourismusprofis zu verringern. Airbnb erhebt und führt die Mehrwertsteuer auf seine Provisionen nun ab wie jedes französische Unternehmen.

Muss ich wegen der Mehrwertsteuer meine Rentabilität neu berechnen? Für die große Mehrheit der gelegentlichen Gastgeber bleibt der Betrag gering. Er gehört trotzdem in Ihre Kalkulation, vor allem bei vielen kurzen Aufenthalten hintereinander. Manche kleinen Gastgeber nehmen das zum Anlass, ihre Preise zu überprüfen, andere ändern nichts.

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