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Die Parahotellerie in der Schweiz wächst kräftig

5 Min. LesezeitVom StyQR-Team

Gute Nachrichten für den Schweizer Tourismus: Der Parahotellerie geht es blendend! Nach einigen von Unsicherheiten geprägten Jahren verzeichnet die Branche heute einen deutlichen Anstieg der Logiernächte. Ein Beweis dafür, dass die Gäste wieder Lust auf Auszeiten haben und auf Aufenthalte, die ein bisschen authentischer sind.

Ferienwohnungen, Campingplätze, Jugendherbergen oder Pensionen kommen immer besser an. Und seien wir ehrlich: Zwischen einem klassischen Hotel und einem kleinen Chalet mit Blick auf die Berge fällt die Entscheidung selten schwer.

Was versteht man unter Parahotellerie in der Schweiz?

Zur Parahotellerie zählen alle Formen der touristischen Unterkunft, die nicht zur klassischen Hotellerie gehören. Dazu gehören:

  • Ferienwohnungen und Ferienhäuser
  • Campingplätze
  • Jugendherbergen
  • Unterkünfte, die über Plattformen wie Airbnb angeboten werden

Anders gesagt: ein flexibleres, häufig günstigeres Angebot, das vor allem näher an den heutigen Erwartungen der Gäste liegt.

Ein möbliertes Ferienapartment, das die verschiedenen Formen der touristischen Unterkunft als Alternative zu traditionellen Hotels zeigt.
Photo : Francesca Tosolini sur Unsplash

Die wichtigsten Zahlen zum Anstieg der Logiernächte

Kommen wir zum Kern der Sache. Die aktuellen Zahlen bestätigen ein solides Wachstum der Parahotellerie in der Schweiz.

Im dritten Quartal verzeichnete die Branche ein Plus von rund 6 % bei den Logiernächten gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht mehreren Millionen zusätzlichen Logiernächten und zeugt von echter Begeisterung.

Das sind die auffälligsten Punkte:

  • Die Gesamtzahl der Logiernächte in der Parahotellerie liegt inzwischen über demNiveau von vor der Pandemie
  • DieFerienwohnungenbleiben das dominierende Segment
  • DieCampingplätzewachsen kontinuierlich, besonders im Sommer
  • DieJugendherbergenziehen ein jüngeres und internationaleres Publikum an
  • Der Anteil derSchweizer Gästebleibt hoch, doch die ausländischen Besucher nehmen deutlich zu

Kurz gesagt: Das Wachstum ist quantitativ und qualitativ. Die Branche erholt sich nicht nur, sie entwickelt sich weiter.

Nicht alle Segmente wachsen gleich schnell: Das zeigen die Logiernächte, Unterkunftsart für Unterkunftsart.

SegmentWas die Logiernächte zeigenDas Wichtigste
Parahotellerie insgesamtPlus von rund 6 % im dritten QuartalMehrere Millionen zusätzliche Logiernächte
FerienwohnungenFührendes SegmentLängere Aufenthalte, mit Familie oder Freunden
CampingplätzeKontinuierliches WachstumVor allem im Sommer
JugendherbergenSteigende FrequenzJüngeres und internationaleres Publikum
Schweizer GästeHoher AnteilGetragen vom Inlandtourismus
Ausländische GästeDeutlich im PlusDie Rückkehr der internationalen Gäste
Vorpandemisches NiveauInzwischen übertroffenDie Branche erholt sich nicht mehr, sie verändert sich

Woran liegt dieser Aufschwung?

Die Sehnsucht nach Freiheit

Zunächst einmal wollen Gäste mehr Selbstständigkeit. Die Parahotellerie erlaubt es, im eigenen Rhythmus zu leben, ohne Zwänge.

Man kocht, wann man will, man kommt an, wann es passt: kurz gesagt, man atmet auf.

Der Boom des Tourismus im eigenen Land

Auch der Binnentourismus spielt eine Schlüsselrolle. Die Schweizerinnen und Schweizer entdecken ihr eigenes Land neu, und das mit gutem Grund.

Zwischen Seen, Bergen und charmanten Dörfern bietet die Schweiz einen aussergewöhnlichen Spielplatz.

Der Effekt der digitalen Plattformen

Plattformen wie Airbnb haben den Zugang zu diesen Unterkünften revolutioniert.

Heute gilt:

Heute ist alles mit wenigen Klicks verfügbar, das Angebot ist gross und vielfältig, und die Preise sind häufig konkurrenzfähig.

Die Suche nach Authentizität

Und schliesslich suchen Gäste einzigartige Erlebnisse. In einem Chalet, auf einem Bauernhof oder auf einem naturnahen Campingplatz zu übernachten, heisst, etwas anderes zu erleben.

Und das ist unbezahlbar (na ja, fast).

Welche Auswirkungen hat das auf den Schweizer Tourismus?

Ein vielfältigeres Angebot

Der Anstieg der Logiernächte bringt die Akteure dazu, neue Wege zu gehen. Die Regionen schaffen neue Unterkünfte und steigern ihre Attraktivität.

Das Ergebnis: ein reicheres Angebot für die Gäste.

Ein Schub für die lokale Wirtschaft

Die Parahotellerie kommt der regionalen Wirtschaft direkt zugute:

Die Eigentümer erzielen Einnahmen, die Geschäfte machen Umsatz, und vor Ort entstehen neue Arbeitsplätze.

Ein echter Wirtschaftsmotor also.

Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt

Dieses Wachstum wirft allerdings auch Fragen auf:

In bestimmten Regionen setzt sie den Wohnungsmarkt unter Druck, sie birgt die Gefahr von Overtourism und sie wirft ökologische Herausforderungen auf, die sich nicht aufschieben lassen.

Es gilt also, das richtige Gleichgewicht zu finden.

Parahotellerie gegen Hotellerie: Konkurrenz oder Ergänzung?

Die Parahotellerie ersetzt die Hotellerie nicht. Sie ergänzt sie.

Hotels bleiben die erste Wahl für kurze oder geschäftliche Aufenthalte, während die Parahotellerie bei längeren Aufenthalten mit der Familie oder unter Freunden überzeugt.

Am Ende kommt jeder auf seine Kosten.

Ein dauerhafter Trend?

Alles spricht dafür.

Die Reisegewohnheiten verändern sich. Gäste wollen mehr Freiheit, mehr Natur und mehr Authentizität. Und die Parahotellerie erfüllt genau diese Wünsche.

Zudem professionalisiert und strukturiert sich die Branche weiter.

Tipps, um die Parahotellerie in der Schweiz zu geniessen

Hier ein paar einfache Ratschläge:

  • Buchen Sie früh, vor allem in der Hochsaison
  • Vergleichen Sie die Angebote
  • Lesen Sie die Bewertungen
  • Entdecken Sie weniger bekannte Regionen

Und vor allem: Lassen Sie sich überraschen.

Fazit: eine neue Art zu reisen

Der Anstieg der Logiernächte in der Parahotellerie in der Schweiz spiegelt einen tiefgreifenden Wandel im Tourismus. Die Zahlen sprechen für sich: mit einem Wachstum von rund 6 % und einer Rückkehr über das Vorpandemieniveau ist die Branche in Topform.

Doch jenseits der Statistiken setzt sich eine neue Art zu reisen durch. Freier, menschlicher, näher an der Natur.

Und wenn Sie noch einen Grund suchen, es auszuprobieren: Stellen Sie sich einfach vor, Sie sitzen mit einem heissen Kaffee vor den Alpen. Genau, Sie sind schon dort

Häufige Fragen

Was gehört genau zur Parahotellerie? Dazu zählen alle touristischen Unterkünfte ausserhalb der klassischen Hotellerie: Ferienwohnungen und Ferienhäuser, Campingplätze, Jugendherbergen und Unterkünfte auf Plattformen wie Airbnb. Gemeinsam ist ihnen ein flexibleres, oft günstigeres Angebot, das näher an den heutigen Erwartungen der Reisenden liegt.

Wie stark sind die Logiernächte gestiegen? Im dritten Quartal verzeichnete die Schweizer Parahotellerie rund 6 % mehr Logiernächte als im Vorjahr, also mehrere Millionen zusätzliche Übernachtungen. Der Sektor liegt damit über dem Niveau vor der Pandemie.

Welche Unterkunftsart treibt das Wachstum? Ferienwohnungen bleiben das stärkste Segment. Campingplätze legen kontinuierlich zu, vor allem im Sommer, und Jugendherbergen ziehen ein jüngeres, internationaleres Publikum an. Der Anteil der Schweizer Gäste bleibt hoch, die ausländischen Besucher nehmen jedoch deutlich zu.

Verdrängt die Parahotellerie die Hotels? Nein. Hotels bleiben erste Wahl für Kurzaufenthalte und Geschäftsreisen, die Parahotellerie überzeugt bei längeren Aufenthalten mit Familie oder Freunden. Beide Angebote ergänzen sich mehr, als dass sie sich konkurrenzieren.

Bringt dieses Wachstum auch Probleme? Ja, und sie lösen sich nicht von selbst. In manchen Regionen belastet die Parahotellerie den Wohnungsmarkt, das Risiko von Übertourismus ist real und die Umweltfrage steht im Raum. Es geht darum, die Balance zwischen touristischer Entwicklung und lokalem Leben zu halten.

Wie buche ich ohne böse Überraschungen? Buchen Sie früh, vor allem in der Hochsaison, vergleichen Sie die Angebote und lesen Sie die Bewertungen, bevor Sie bestätigen. Und schauen Sie auch in weniger bekannte Regionen: dort ist meist mehr frei.

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